31 March 2026

Endlich gehet Jesus hin

Here is my translation of the hymn, “Endlich gehet Jesus hin” (L. Laurentii, 1700), from the author’s Evangelia melodica, for Palmarum, the first of two hymns.


Mel.: Christus, der uns selig macht.



CHRIST at last is going forth,

By the world derided,

To be slaughtered for the earth,

As in heav’n decided.

Patiently He goeth in

To the robbers’ haven,

To the city’s throngs of sin,

Thieves, and killers craven.


2 Oh, with what a ready will

At the Father’s pleasure,

He for us will here fulfill

All in proper measure!

Never doth He hesitate,

Though He right well knoweth

That His death and grave await

Whither now He goeth.


3 Follow, dearest soul, behind,

See what Jesus doeth.

Wrath of Jew and heathen blind

He no wise escheweth,

Since Thou hast offended God,

With thy countless straying, 

Christ His Son must bear the load

And for all be paying.


4 Now thou hear’st Hosannas loud

Ring with jubilation;

Soon thou see’st a hostile crowd

Spit on their salvation,

Crying fiercely, Crucify!

And, “Away, oh, take Him”

To the tree of Cal’vry high,

Where a curse they make Him.


5 Oh, no more the Savior’s face

Spit upon by sinning,

Nor His holy eyes disgrace!

Let His grace be winning.

Crucify no more henceforth

With ungodly living

Him who paid for all the earth

By His own self-giving.


6 Let me, O my gracious God,

Never move to sadness

Christ my love, nor join the crowd

In their wicked madness

(Since He bore the cross for me,

And to death was given)—

But live to Him Christianly,

As a child of heaven.


7 Yea, as long as here I live,

All my comfort finding

In Thy death, my thanks I’ll give

And myself be binding,

Thee to follow faithful yet,

Cross and sorrow bearing,

Till, my house in order set,

I may hence be faring.


Translation © 2026 Matthew Carver.


GERMAN

Endlich gehet Jesus hin,

für der Welt verachtet,

nach des Vaters Rath und Sinn,

wo er wird geschlachtet,

er geht mit Geduld hinauf,

nach der Mördergruben,

nach der Stadt und Lasterhauf,

vieler Lotterbuben.


2 Ach wie willig geht er fort,

nach des Vaters Willen,

alles an dem rechten Ort

für uns zu erfüllen,

nichtes hält ihn ferner ab,

ob er gleich schon wüßte,

daß er seinen Tod und Grab

daselbst finden müßte.


3 Liebste Seele, folge nach,

alles anzusehen,

weil der Jud- und Heidenrach

darum ist geschehen,

daß du Gott beleidgt hast,

mit viel tausend Schulden,

darum muß sein Sohn die Last

tragen und erdulden.


4 Hörest du mit voller Stimm

HOsianna schreien,

so merk, wie sie bald mit Grimm

dieses Heil ausspeien,

und ein hartes “Kreuzige”

rufen, “weg mit diesen.”

An des Kreuzes Stamm und Höh,

da er hingewiesen.


5 Ach so speie du doch nicht,

Jesum mehr mit Sünden,

in sein heiliges Angesicht,

laß dich über winden.

Kreuzige doch nicht hinfort

mit dem Lasterleben

den, der sich für dich hat dort

in den Tod gegeben.


6 Ach behüte mich, mein Gott,

daß ich nicht betrübe,

mit der frechen Lasterrott,

Jesum, meine Liebe,

der einmal gekreuzigt ist,

und dahin gegeben,

vielmehr laß mich als ein Christ

diesem Jesu leben.


7 Ja so lang ich leb allhier

will ich für dein Leiden,

liebster Jesu, danken dir

und mich fest vereiden,

dir zu folgen auf der Welt

und dein Kreuz zu tragen,

bis ich, wenn mein Haus bestellt,
gute Nacht kann sagen. 

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