02 March 2023

Mein Herze, rede mir nicht drein (Mein Herz, ach! rede…)

Here is my translation of the Jesus hymn “Mein Herze, rede mir nicht drein” (Johann Ludwig Conrad Allendorf, d. 1773), Ev.-Luth. Gsb #526 (in revised form), from the author’s collection, Einige gantz neue auserlesene Lieder (Halle, 1733?), titled: “My soul longs for Thy salvation. Psalm 119:81.” The melody originally appoitned was either “Wohl dem, der sich auf seinen” or “Du grüner Zweig, du elder.” In the Wisc. hymnal, “Mir nach spricht Christus unser Held,” i.e., “Machs mit mir Gott,” is appointed. The original wording is indicated in square brackets below.

 



MY heart, seek not to hinder me!
I must depart forever,
I must at once with Jesus be.
Why wait to see my Savior?
This world is filled with trifles vain;
Away! My thoughts to heaven strain.

2 My heart’s dear Friend! I’ll hold Thee tight;
For naught delights more sweetly;
In Thee is rest and gladd’ning light,
Thou canst refresh completely.
No thing can more contenting be
Than, Jesus, to be loved by Thee!

3 Thou, Thou art mine, and I am Thine,
And we are as one body:
I claim alone this prize divine:
Thy wounds and Passion bloody;
My Rock Thou art that holdest me;
My soul most firmly rests on Thee.

4 This world, Lord Jesus, without Thee
Like hell would be appearing!
But earth, if Thou art here with me,
A glimpse of heaven cheering,
My living draught flows out from Thee,
Thyself as Manna giv’st Thou me.

5 O blessed hour, when in the heart
Thou hast a welcome station!
How sweetly then Thou dost impart
Grace, peace, and all salvation!
When but the heart has Thee in sight,
It thrills with heavenly delight.

6 The heaviest cross grows light and small,
For Thou dost help to bear it:
Thou work’st an end surpassing all,
To cheer the weary spirit;
Thou fill’st with love Thy chast’ning fire;
Of us but patience dost require.

7 Though Thou, my Friend, through many a turn
In wondrous ways dost guide me,
Thou dost the better way discern
And wilt all good provide me;
Thy wondrous path leads me to Thee
Within Thy Father’s city free.

8 I leave me to Thy hand of love,
Which feeds me unto heaven;
Thou wilt forever constant prove,
By love art ever driven.
Thy heart doth always one abide;
I can in Thee, good Lord, confide.

9 O blinded world, then vainly run
For filth and vapor flighty!
Christ Jesus is the only One
Who truly can delight me.
Let no man seek to hinder me!
I will and must with Jesus be

Translation © 2023 Matthew Carver.

GERMAMN
Mein Herz, ach! rede mir nicht drein, [Mein Herze,…]
ich muß von hinnen eilen:
ich muß bei meinem Jesu sein. […bald bei dem Lämmlein sein,]
Was soll ich hier verweilen,
wo Eitelkeit wo keine Ruh? [Da Eitelkeit die Welt bedeckt!]
Mein Geist eilt nach dem Himmel zu. [Drum weg, mein Geist sich dorthin streckt.]

2 Mein Herzensfreund! dich laß ich nicht,
ich kann nichts Bessers haben:
in dir ist Freude, Trost und Licht, […Ruh und Freuden-]
du kannst vollkommen laben.
Nichts ist, das mir Vergnügen giebt, [Vergnügung]
als wenn mich Jesus herzlich liebt. [als von dir, Jesu, sein ge-]

3 Du, du bist mein, und ich bin dein,
wir sind in eins verbunden:
dies gute Theil hab ich allein
durch deine heilge Wunden. […blutge Wunden.]
Du bist mein Fels, der mich nicht läßt;
auf dir ruht meine Seele fest.

4 Herr Jesu! ohne dich muß mir
die Welt zu Hölle werden: [zur Höllen]
ich habe, häng ich nur an dir, [hang]
den Himmel schon auf Erden.
Es quillt mein Lebenstrank von dir,
das Lebensmanna giebst du mir. [du setzt dich mir zum Manna für]

5 O selge Stunde, da man dich
kann recht ins Herze schließen! [ins Herze recht kann…]
Wie läßt du da so süßiglich
Heil, Gnad und Friede fließen!
So oft das Herze nach dir blickt,
wird es mit Himmelslust erquickt.

6 Das schwerste Kreuz wird leicht und klein,
denn du selbst hilfst es tragen: […hilfst selber tragen:]
du richtest es am besten ein, […zu besten ein,]
kannst nicht von Herzen plagen.
Dein Ruthenstreich ist voller Huld,
du forderst von uns nur Geduld.

7 Führst du mich nun gleich wunderlich,
mein Freund, durch Leid und Freude: […dick und dünne,]
weiß ich dennoch, daß Alles mich [hast du doch allzeit über…]
von deiner Lieb nicht scheide. [gewiß ws guts im Sinne.]
Es führet mich dein Wunderpfad
zu dir, in deines Vaters Stadt.

8 Ich übergeb mich deiner hand [Ich laß mich deiner liebes-]
und deiner treuen Liebe: [Sie labt mit ewger…]
du bist entfernt von Unbestand
in deinem Liebestriebe.
Dein Herz ist immer einerlei,
gerecht und fromm und ewig treu.

9 Nun blinde Welt! such immerhin [Du…]
nur Koth und Dunst der Erden:
nur Jesus ists, in dem mein Sinn
kann recht ergötzet werden.
Drum rede mir nur niemand drein,
ich will und muß bei Jesu sein. […nur bei ihm sein.]

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