Here is my translation of the hymn, “Willkommen, Gottes reicher Segen” (B. Schmolck, 1715), from the author’s Der lustige Sabbath, second series, for Trinity V.
Mel.: Wer nur den lieben Gott läßt walten.
BE welcome, God’s abundant blessing,
Which Jesus’ goodness tenderly
Would pour in twofold streams unceasing,
Upon His own, that they may see
How He in blessings doth abound,
And none His equal may be found!
2 Oh, what a blessed taste of favor
My mind and spirit then perceive,
When Jesus Christ, my Lord and Savior,
Doth fullness of His blessing give
In Spirit-things, the heart to fill,
Which from the heav’nly fountain spill!
3 Thou wilt not of Thy free conviction
Adorn us, Thy believers true
With such a heav’nly benediction,
But we must do our labor due,
And what the Savior preacheth, hear,
Which draws us to that blessing dear.
4 The fount of blessings Thou abidest,
O Holy, Blessed Trinity,
Who art from heav’n, where Thou residest
Prepared to bless us mightily,
But that art Thou, O Jesus, most—
’Tis Thou who with this blessing flow’st.
5 Thou dost the gifts of Thy good Spirit
Pour in the hollow of our heart,
Whence life and comfort we inherit—
Of heaven’s blessings have a part.
By Thee in peace our soul shall live,
And all its sin Thou dost forgive.
6 With righteousnes our head Thou crownest,
Thou giv’st us grace without alloy;
In Baptism, when our sin Thou drownest,
The Holy Spirit’s peace and joy
And faith and charity from Thee
Shall our abundant blessing be.
7 But even more than all such blessing
In things of Spirit giv’n by Thee,
Thou also wilt have us possessing
The benediction bodily,
That body_and soul together may
Be rich in blessings day by day.
8 Let me the net of my vocation
Let down upon Thy Word and will,
And hope find Thee its sure foundation,
So that Thy blessing too may fill
My house, like Peter’s nets and ships,
And all my nakedness eclipse.
9 For Thou, O Lord, wilt think upon me,
And such a mighty quantity
Of all provisions let o’errun me,
With which I may continually
My living earn, and not forgo
Thy blessings that should else o’erflow.
10 But let me, with his blessing, ever
Recall my duty and my debt
Which therefore lies on me, and never
Put out of mind,nor once forget
How all my days I should proclaim
My heartfelt thanks unto Thy name.
11 So let me till my life is ending
Use well Thy gifts, O bounteous God,
E’er to my neighbor’s good attending,
That men the more may give Thee laud,
And for Thy blessings never cease
Thy praise and glory to increase.
12 At last let me to Thee be cleaving,
When death shall put my ship to sea,
That, glad at heart, I may be leaving
What here Thy blessing granted me,
And joyful, follow Thee at last,
Lord Jesus, to the Lamb’s repast.
Translation © 2026 Matthew Carver.
GERMAN
Willkommen, Gottes reicher Segen,
den meines Jesu Gütigkeit
will auf die Seinen zwiefach legen,
damit man seh zu jeder Zeit,
wie Jeuss sei an Segen reich,
und ihm darinnen niemand gleich.
2 O was empfindet mein Gemüthe
vor einen seligen Genuß,
wenn mein Herr Jesu deine Güte
mir mit des Segens Überfluß
im geistlichen das Herz erf¨¨llt,
der aus der HImmelsquelle quillt.
3 Zwar wirst du nicht von freien Stücken
uns deine wahren Gläubigen
mit solchem Himmelssegen schmücken,
durch Hören deiner Predigen,
die uns zu solchem Segen ziehn,
muß man sich um denselben mühn.
4 Du bist und bleibst die Segenquelle,
o heilige Dreifaltigkeit,
die du von deiner hohen Stelle
zu segnen immer bist bereit,
besonders bist sie Jesu du,
von dir fließt dieser Segen zu.
5 Du schüttest deines Geistes Gaben
in unsers Herzens armes Haus,
uns zur Erquickung und zum Laben
als deinen Himmels Segen aus,
du giebst die wahre Seelenruh,
was Sünde heißt vergiebest du.
6 Du krönest uns mit lauter Gnade,
du schenkst uns die Gerechtigkeit,
bald bei der Taufe Gnadenbade
des heilgen Geistes Fried und Freud,
auch Glauben und der Lieb Erfreun
soll uns dein reicher Segen sein.
7 Noch über allen diesen Segen,
den du uns giebst im Geistlichen,
suchst du uns reichlich beizulegen
den Segen in dem Leiblichen,
damit so Seel als Leib zugleich
nur sei von deinem Segen reich.
8 Gieb, daß ich des Berufes Netze
werf auf dein Wort und Namen aus,
und auf dich meine Hoffnung setze,
damit dein Segen mir men Haus,
wie Petri Netz und Schiffe, füllt,
und allen meinen Mangel stillt.
9 Denn du, Herr, wirst an mich gedenken,
und deinen großen Vorrath mir
von allen Nahrungsmitteln schenken,
damit mir immer für und für,
zum Lebensunterhalte, nicht
dein Segensüberfluß gebricht.
10 Laß aber auch bei solchem Segen
mich meine Schuldigkeit und Pflicht,
so mir oblieget, wohli erwägen,
und daß ich ja vergesse nicht,
wie ich davor mein Lebenlang
soll sagen deinem Namen Dank.
11 Daß ich bis an mein letztes Ende
das, was du reicher Gott beschert,
zu meines Nächsten Nutz anwende,
und auch von dir unabgekehrt,
mit selbern deines Namens Ehr
ausbreite, rühme, und vermehr.
12 Laß diesen Schluß mich endlich fassen;
führt mir der Tod mein Schiff ausland,
daß ich mag Freudenvoll verlassen,
was mir dein Segen zugewandt,
und dir zum Lammes Hochzeitstag,
Herr Jesu, fröhlich folgen mag.

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