Here is my translation of the hymn, “Herr Jesu Christ, thu Glück und Heil” (B. Ringwaldt, 1582), from the author’s Evangelia, the post-Gospel prayer hymn for Trinity V.
Mel.: Nun freut euch, lieben Christen gmein.
LORD Jesus Christ, give us success
And prosper Thou our living!
In this brief life with graciousness
Our portion due be giving,
Yet in Thy giving mod’rate be,
And give us not excessively,
Let we too high be lifted.
2 Yet give us not too little bread,
But give in proper measure,
Lest o’er Thy holy law we tread
And merit Thy displeasure,
Or from the usurer be made
To borrow, by whom men are flayed,
And finest pastures stolen.
3 From this devourer us defend,
Lest he in greed should grip us,
And in his jaws our substance rend,
And of our living strip us,
As many fools too late have learned,
Who would not save what they had earned,
Nor had their eyes upon Thee.
4 Lord, give us what for us is good,
No more would we be
And help us labor as we should,
And earn an honest living,
And at all times what Thou hast sent
To use aright, and be content
With what to us Thou grantest.
5 Oh, but salvation grant us, Lord,
That is the best thing given!
Brief is our stay as we look t’ward
Our endless home in heaven.
Before we know it, we depart;
And blest is he who in his heart
Upon Thy Word expireth.
Translation © 2026 Matthew Carver.
GERMAN
Herr Jesu Christ, thu Glück und Heil
uns zu der Nahrung geben,
und schenk uns gnädig unser Theil
in diesem kurzen Leben.
Doch halt darinnen Maß und Ziel,
und gib uns ja nicht allzu viel,
daß wir uns nicht erheben.
2 Gib uns auch nicht zu wenig Brot,
sondern zu rechter Maßen,
auf daß wir nicht aus großer Noth,
dein rein Gebot verlassen,
noch von dem Wuchrer dürfen was,
aufborgen, der das beste Gras,
auf fremden Wiesen mähet.
3 Für diesem Fresser uns bewahr,
auf daß er uns nicht zwinge,
noch unser Haus und Nahrung gar
in seinen Rachen bringe,
als vielen Narren widerfarn,
die nicht han wollt das ihre sparn,
noch dich vor Augen haben.
4 Herr, gib uns was uns selig ist
mehr wolln wir nicht begehren,
und hilf daß wir ohn Hinderlist,
uns fein aufrichtig nähren,
und jederzeit der Gaben dein,
recht brauchen und zufrieden sein,
mit dem, was du bescherest.
5 Ei Herr, gib nur die Seligkeit,
das ist das allerbeste,
wir seind doch hie ein kleine Zeit,
nichts anders wie die Gäste,
eh mans versicht, seind wir dahin,
wohl dem, der da in seinem Sinn
ist auf dein Wort gestorben!
Amen.

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