18 September 2026

Christus der hats gesaget

Here is my translation of the hymn, “Christus der hats gesaget” (L. Helmbold, d. 1598) from the author’s Schöne geistliche Lieder, for Trinity XV, the second hymn of two, with title: “On the avoidance of vain cares.”


Mel.: O reicher Gott im Throne.

 


’TWAS spoken once by Jesus,

And so must be for aye:

No servant God well pleases

That walks in Mammon’s way.

Who Mammon close attendeth,

The serpent false and sly

Soon from God’s kingdom sendeth;

What good if he pretendeth

Before a Christian’s eye?


2 They Mammon serve by worrying

How life to keep and save,

For food are ever hurrying,

That they may plenty have,

And thus, their belly feeding,

Much food and drink employ,

And clothes all need exceeding,

A life of splendor leading,

Of boasting, pride, and joy.


3 Christ taught that such behavior

Does not with faith accord,

Which bids us trust the Savior

Not only in His Word,

But also in His doing

Long since displayed by Him:

From which we should be knowing

He soon can be bestowing

Strength to our life and limb.


4 Both life and body_are given

And helped by God each hour;

What hath man not from heaven,

What comes from man’s own pow’r?

Both come from God’s ordaining,

Before our thought or pray’r.

Shall we not then be gaining

Our food and drink sustaining

And clothes for each to wear?


5 Life is far more than eating,

Than food and drink so fine,

Than platters oft repeating,

And vats of flowing wine.

Far more are bodies even

Than richest finery!

God sends great gifts from heaven;

The lesser too are given:

To God all glory be!


Translation © 2026 Matthew Carver.


GERMAN

Christus der hats gesaget,

und bleibet immer wahr,

kein Diener Gott behaget

aus Mammonischer Schar,

wer sich dazu gesellet,

den hat aus Gottes reich

die listig Schlang gefellet,

was hilfts, daß er sich stellet

heuchlicsch den Christen gleich?


2 Den Mammons Dienst ist Sorge,

wie man beim Leben bleib,

am Hunger nicht erwürge,

sondern auf lange Zeit

hab seinen Bauch zu weiden,

Speis und geträke satt,

auch den Leib zu bekleiden,

daß man mit soltze Feuden

sich schauen lassen mag.


3 Das ist wider den Glauben,

der uns Christus gebürt,

dem Herren zu vertrauen,

nicht allein nach seim Wort,

sondern auch nach den Werken

schon langst an uns beweist,

daran man je sollt merken,

Leib und Leben zu stärken,

sei ihm das allerleichtst.


4 Das Leben mit dem Leibe

ist je des Herren Gab,

welch Mann ist mit seim Weibe,

ders von eim andern hab?

Ohn unser Vorbedenken,

hat beids geschaffen Gott,

sollt er uns nicht auch schenken

zu essen und zu trinken,

eim jedern auch ein Rock?


5 Das Leben ist ja besser

denn alle Speis und Trank;

wie mancherlei die Fässer

solchs haben und der Schank:

den Leib hat man auch lieber

denn aller Kleider Zier:

wer nu das größte giebet,

mild auch beim Kleinen bleibet:

Gott sei drum Lob und Ehr.

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